Altenpfleger/innen betreuen und pflegen hilfsbedürftige
ältere Menschen. Sie unterstützen diese bei der
Alltagsbewältigung, beraten sie, motivieren sie zu sinnvoller
Beschäftigung und Freizeitgestaltung und nehmen
pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr.
Altenpfleger/innen arbeiten hauptsächlich in geriatrischen
und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern,
in Pflege- und Rehabilitationskliniken, bei
Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung oder bei
Tages- und Hauskrankenpflegediensten.
Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Altenwohn-
und -pflegeheime, ambulante soziale Dienste, paritätische
Verbände mit angeschlossenem Pflegedienst, Wohnheime für
Menschen mit Behinderung oder Seniorenberatungsstellen.
Der mittlerer Schulabschluss oder der Abschluss der Hauptschule mit einer mindestens zweijährigen,
erfolgreichen Berufsausbildung dient als Rahmenbedingung für die Ausbildung.
Mit einem Notendurchschnitt von 2,0 kann der Pflegefachhelfer seine Ausbildung zum Altenpfleger um ein
Jahr verkürzen - die endgültige Entscheidung liegt bei der Schulbehörde der Regierung
von Niederbayern.
Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet nach dem System des Blockunterrichts statt – der Beginn ist jeweils im September.
Im Dualen System werden sowohl durch eine Lehrstelle als auch durch die Berufsfachschule Fähigkeiten und Wissen vermittelt.
Die Ausbildungsstelle stellt eine geschulte Anleitungskraft bereit, die den Auszubildenden
in der täglichen praktischen Arbeit anleitet und begleitet. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt in der Pflege.
Erstes Ausbildungsjahr: Ganzheitliche Grundpflege des alten Menschen – was ist notwendig um
Wohlbefinden herzustellen und zu erhalten?
Zweites Ausbildungsjahr: Ausführung ärztlicher Anordnungen – Setzen von Injektionen,
Anlegen von Verbänden.
Drittes Ausbildungsjahr: Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden
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